top of page

Wann hast du das letzt Mal wirklich geatmet?

  • Autorenbild: Birgit Krückeberg
    Birgit Krückeberg
  • 1. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Nicht das flache Atmen zwischendurch, das dich durch den Tag trägt. Sondern ein Atem, der Raum einnimmt, der etwas in Bewegung bringt, der dich für einen Moment ganz bei dir sein lässt. Die meisten Menschen, mit denen ich arbeite, können sich an diesen Moment kaum erinnern. Und genau da wird es spannend.


In meiner Praxis begegnet mir der Atem täglich als stiller Mitarbeiter. Er hält sich zurück, wenn wir uns zurückhalten. Er wird eng, wenn wir etwas nicht an uns heranlassen wollen. Und er öffnet sich, sobald wir ihm erlauben, einfach zu fließen. Genau dieses Öffnen ist es, was ich Menschen in der Atemtherapie zeige, nicht als Erklärung, sondern als Erfahrung.


Close-up view of a person practicing deep breathing outdoors


Ein Werkzeug, das du schon besitzt


Das Schöne an der Atemarbeit: Du brauchst kein neues Gerät, keine App, keine Vorkenntnisse. Das einzige Werkzeug trägst du von Geburt an mit dir herum, und du hast es vermutlich seit Jahren nicht mehr bewusst benutzt. In meiner Praxis geht es darum, diesen alten Bekannten neu kennenzulernen und ihm zuzutrauen, dass er mehr kann, als dich einfach nur am Leben zu halten.



Was mich an dieser Arbeit selbst immer wieder berührt


Ich könnte dir erklären, was während einer Atemsitzung physiologisch passiert. Aber ehrlich gesagt ist das nicht der Teil, der mich Tag für Tag begeistert. Es ist der Moment, in dem sich ein Gesicht entspannt, das sich vorher angestrengt hat, etwas festzuhalten. Es ist die Stille danach, die anders klingt als die Stille davor. Manche Menschen kommen mit einer klaren Frage in die Sitzung. Andere kommen einfach, weil etwas in ihnen nach Raum verlangt, ohne dass sie es benennen könnten.


Was dabei entsteht, lässt sich schwer vorwegnehmen, und genau das macht die Methode so ehrlich. Es gibt kein Skript, dem du folgen musst. Dein Atem findet seinen eigenen Weg, und ich bin an deiner Seite, während er ihn geht.


Close-up view of a person practicing deep breathing outdoors


Kleine Fragen, die vor einer Sitzung oft auftauchen


  • Muss ich etwas können, um mitzumachen? Nein. Dein Atem funktioniert bereits, das reicht.

  • Was, wenn nichts passiert? Auch das gehört dazu und ist genauso richtig wie ein bewegender Moment.

  • Wie fühle ich mich danach? Viele beschreiben ein Gefühl von Leichtigkeit, manche brauchen einfach nur Ruhe.

  • Muss ich reden, wenn ich nicht möchte? Nein, du entscheidest, wie viel Raum du mit Worten füllst.


Warum ich dich einlade, es einfach auszuprobieren


Über Atemarbeit zu lesen und Atemarbeit zu erleben sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Kein Text, auch dieser hier nicht, kann dir zeigen, wie sich dein eigener Atem anfühlt, wenn du ihm einmal wirklich freien Lauf lässt. Das kannst nur du selbst herausfinden, auf der Matte, mit Musik im Hintergrund und mir an deiner Seite.


Auf meiner Webseite findest du alle Details zur Einzelsitzung und zur offenen Atemgruppe, wie ein Termin abläuft, wie lange du dir Zeit nehmen solltest und wie du dich anmeldest. Schau gerne vorbei und lies dich ein. Und wenn du merkst, dass etwas in dir neugierig wird, dann lass diese Neugier auch wirklich zu einem ersten Atemzug werden.


Dein Atem wartet nicht auf den perfekten Zeitpunkt. Er ist längst da. Die einzige Frage ist, ob du ihm heute ein bisschen mehr Raum gibst.


Bis bald

Deine Birgit ✨


Kommentare


bottom of page