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Manchmal braucht es Raum und Zeit, damit das Gehirn vollenden kann, was einst zu viel war.

Titel EMDR

EMDR-Traumatherapie

Manchmal reagierst du stärker, als die Situation es verdient.

Manchmal zieht sich etwas durch dein Leben, das du längst hinter dir gelassen haben solltest. Manchmal weißt du rational, dass die Gefahr vorbei ist – und dein Körper weiß es trotzdem noch nicht.

EMDR ist eine der wirksamsten und am besten erforschten Methoden, die es gibt, um genau das zu verändern. Nicht durch immer wieder Reden. Nicht durch Willenskraft. Sondern indem das Gehirn das nachholt, was es damals nicht vollenden konnte.

EMDR ist keine alternative Methode am Rand der Psychotherapie. Es gehört zu den bestuntersuchten psychotherapeutischen Verfahren der Gegenwart – empfohlen u.a. von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie.

 

Was ist EMDR?

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing

auf Deutsch: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung.

Der Name klingt technisch. Was dahintersteckt, ist eigentlich sehr naheliegend.

Unser Gehirn verarbeitet Erlebnisse normalerweise von selbst: Es sortiert sie ein, legt sie als Erinnerung ab und später können wir daran denken, ohne dass es uns überwältigt. Bei sehr belastenden Erfahrungen geschieht das manchmal nicht vollständig. Das Erlebnis wird roh und ungeordnet gespeichert – mit denselben Gefühlen, Bildern und Körperempfindungen wie im Moment des Geschehens.

Die Folge: Ein Geräusch, ein Blick, eine Situation – und plötzlich fühlt es sich an, als wäre es gerade wieder passiert.

Wie EMDR das verändert

Durch die wechselseitige Stimulation beider Gehirnseiten – optisch über Augenbewegungen, oder auch durch Berührung oder Klang – wird ein Prozess angeregt, der dem ähnelt, was das Gehirn im REM-Schlaf tut: Es beginnt, das Erlebnis nachträglich zu verarbeiten und einzuordnen.

Die Erinnerung verliert dabei nicht ihren Inhalt – aber ihren überwältigenden Charakter. Sie wird zu einem Teil deiner Geschichte, nicht mehr zu einer Kraft, die deine Gegenwart steuert.

Der Ablauf

Bevor wir mit der eigentlichen Verarbeitung beginnen, nehmen wir uns Zeit. Ich möchte wissen, wie es dir geht, was dich bewegt – und ich möchte sicherstellen, dass du dich innerlich stabil und sicher fühlst. Das ist keine Formalität, das ist die Grundlage für gute Arbeit.

 

Wir bauen innere Ressourcen auf, bevor wir belastendes Material berühren. Du lernst, dich jederzeit selbst zu stabilisieren – das gibt Sicherheit, auch über die Sitzung hinaus.

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Der Prozess

  • Du richtest deine Aufmerksamkeit auf die belastende Erinnerung – nur so weit, wie es für die Verarbeitung nötig und sicher ist.

  • Gedanken, Gefühle oder Körperempfindungen tauchen auf. Du beobachtest sie. Ich bin bei dir.

  • Ich leite dich behutsam durch den Prozess.

  • Zwischendurch halten wir an, besprechen kurz, was auftaucht, und setzen dann fort.

  • Mit jeder Phase verändert sich die Qualität des Erlebten:
    was zuerst riesig wirkte, wird kleiner, ferner, neutraler.

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Sicherheit & Kontrolle

Während jeder Sitzung gilt:

  • Du behältst die Kontrolle.

  • Du kannst jederzeit stoppen oder eine Pause machen.

Ich achte darauf, dass du dich innerlich stabil und sicher fühlst.

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Der Abschluss

Jede Sitzung endet mit einem sicheren Abschluss. Wir schauen gemeinsam, was sich verändert hat – und du verlässt die Sitzung nicht aufgewühlt, sondern geerdet.

 

Du behältst die ganze Zeit die Kontrolle.

Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass du dich sicher fühlst – immer.

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Das Ziel

Das Ziel ist nicht, die Erinnerung zu löschen –
sondern, dass du daran denken kannst, ohne dass Sie dich emotional überschwemmen.

Die Erinnerung wird zu einem Teil deiner Geschichte,
aber sie bestimmt nicht mehr deine Gegenwart.

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Kurz gesagt:

Unser Gehirn hat eine Art Selbstheilungssystem, das manchmal durch Schock oder Trauma blockiert wird.

Mit EMDR helfen wir unserem System, wieder in Gang zu kommen – damit die Erinnerung ihren Schrecken verliert und wir in der Gegenwart leben können.

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EMDR ist nicht nur für große Traumata

Das ist vielleicht das Wichtigste, was ich über EMDR sagen möchte: Du musst kein schweres Trauma erlebt haben, damit diese Methode für dich relevant ist.

Unser Nervensystem speichert auch kleinere Verletzungen auf ähnliche Weise – Momente der Bloßstellung, der Ohnmacht, des Verlustes. Situationen, die vielleicht nicht dramatisch klingen, dich aber tief geprägt haben. Und die sich heute zeigen als Reaktionsmuster, Glaubenssätze, innere Bremsen. 

EMDR eignet sich für alle, die etwas in sich tragen, das verarbeitet werden will – egal wie groß oder klein es von außen betrachtet erscheint.

EMDR kann helfen bei...

  • Belastenden Erinnerungen, die sich aufdrängen oder dich blockieren

  • Angst- und Panikzuständen, für die du keine rationale Erklärung hast

  • Starken emotionalen Reaktionen, die nicht zur aktuellen Situation passen

  • Einschränkenden Glaubenssätzen über dich selbst

  • Trauer, Verlust und schwierigen Lebensphasen

  • Körperlichen Beschwerden mit emotionaler Wurzel

  • Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und komplexen Traumafolgen

  • Allem, das du längst hinter dir haben wolltest – und das trotzdem noch da ist

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Der Schrank deiner Erinnerungen

  • Stell dir dein Gedächtnis wie einen Schrank mit vielen Schubladen vor.

  • Jede Schublade enthält Erinnerungen und Gefühle.

  • Normale Erlebnisse werden automatisch einsortiert.

  • Traumatische Ereignisse werden oft ungeordnet hineingeworfen.

  • Bei ähnlichen Impulsen neigen diese dazu, immer wieder herauszufallen.

  • Bei EMDR nehmen wir diese Erinnerungen, ordnen sie und legen sie in eine Schublade.

  • So kannst du an die Erinnerung denken, ohne dass sie dich überwältigt.

willkommen

Ich lade dich herzlich ein, mit mir in deine Kraft zu kommen. 

Ob als Einzelsitzung oder bei der offenen Gruppe – der erste Schritt ist, einfach zu kommen. Keine Vorbereitung nötig. Keine Erwartungen erforderlich. Nur anmelden und dabei sein.

Hinweis: 

Ich gebe kein Heilversprechen.

Eine psychotherapeutische Sitzung ersetzt keine ärztliche Behandlung. 

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