Manches vergessen wir nicht.
Auch wenn der Kopf nicht mehr daran denken will.
Ein Denkanstoß
von Birgit Krückeberg
Du denkst, du hast es hinter dir. Und dann – ein Satz, ein Geruch, eine Situation – und plötzlich bist du mittendrin. Nicht in der Erinnerung. Im Gefühl.
Manchmal ist es etwas Großes, das passiert ist. Manchmal etwas, das so lange angehalten hat, dass es sich einfach festgesetzt hat. Beides hinterlässt Spuren – im Körper, in Reaktionen, in dem, was sich nie ganz ruhig anfühlt.
Was, wenn das nicht Vergangenheit ist – sondern immer noch aktiv in dir?
EMDR ist eine der wirkungsvollsten Methoden, um genau das zu verändern. Nicht durch Reden darüber – sondern durch gezielte Arbeit mit dem, was im Nervensystem noch nicht verarbeitet ist. Was belastet, löst sich. Was sich festgehalten hat, kommt in Bewegung.
Gibt es etwas, das dich innerlich noch immer beschäftigt
– obwohl es längst vorbei sein sollte?
Unser Nervensystem speichert auch kleinere Verletzungen auf ähnliche Weise – Momente der Bloßstellung, der Ohnmacht, des Verlustes. Situationen, die vielleicht nicht dramatisch klingen, dich aber tief geprägt haben. Und die sich heute zeigen als Reaktionsmuster, Glaubenssätze, innere Bremsen.
EMDR eignet sich für alle, die etwas in sich tragen, das verarbeitet werden will – egal wie groß oder klein es von außen betrachtet erscheint.
